Biokybernetik - die Erforschung des Nervensystems

Kybernetik

Der Begriff Kybernetik kommt aus der Wissenschaft und beschreibt verschiedene, vernetzte Funktionssysteme, wie sie arbeiten, sich untereinander informieren und miteinander interagieren. Komplexe Systeme steuern  und regulieren sich selbst, sind also eigendynamisch, höchst individuell und in permanentem Wandel.

Es geht um die ganzheitliche Betrachtungsweise von Systemen, wie sie in eigendynamischer Weise Lösungen suchen, entwickeln und umsetzen – nicht algorithmisch sondern emergent strategisch.

Als emergente Strategien werden solche bezeichnet, die nicht auf Analyse und Planung beruhen, sondern auf eine nicht klar nachvollziehbare Weise entstehen.

Das biokybernetische Funktionssystem...

Beispiel: Regelkreis im Auge

… steuert alle körpereigenen Lebensfunktionen, die auf wundersame Weise ganzheitlich miteinander verbunden sind. Das vegetative Nervensystem steuert alle automatischen Abläufe im Körper, so dass man beispielsweise ans Atmen und an den Herzschlag nicht selber denken muss. Diese Lebensfunktionen sind für uns selbstverständlich – sie funktionieren einfach.

Die ersten biokybernetischen Untersuchungen ab ca. 1947 hatten das Ziel, das menschliche Nervensystem zu studieren, um intelligente Maschinen zu bauen. 

Kohärente Interaktionen

Jede Balance und Dysbalance in einem der Organsysteme bildet sich in allen anderen ebenso ab. Genau diese Eigenschaft kann genützt werden, um Störungen „innerhalb des Systems“ rückgängig zu machen. Symptome sind meist nicht dort wahrnehmbar wo die Störung ist.

Die "Erweckung aus dem Dornröschenschlaf"

Die Technik hat den Weg vom technokratischen zum kybernetischen Zeitalter in kürzester Zeit geschafft, jedoch die Medizin für funktionelle Krankheiten ist 1948 stehen geblieben. Den Organfunktionen wurde keine Aufmerksamkeit mehr geschenkt, denn sie passten nicht in die medizinischen Lehrbücher und wurden wohl deswegen in der Medizin nicht berücksichtigt. So konnten und können sie weder gelehrt noch gelernt werden und es ist an der Zeit, das vorhandene Wissen nun endlich zu nutzen und zu verbreiten. 

Die Schulmedizin verschliesst sich bis heute dieser Möglichkeit und ignoriert, dass der nervale Kommunikationsapparat der Lebewesen – das Nervensystem in Verbindung mit Sinnes- und Erfolgsorganen (Muskeln, Drüsen) – die Aufgabe hat, Informationen aufzunehmen, weiterzuleiten, zu verarbeiten, auch zu speichern und in verarbeiteter Form wieder auszugeben, um die Lebensvorgänge zu regeln (Reglungstechnik). Dr. Ing. Jan Gerhard Smit hat diese Forschung aufgegriffen und weiterentwickelt. 

Biokybernetik nach Smit ist eine „Gesundheitstechnik“ zur Gesundheitserhaltung und mit keiner anderen Körpertherapie vergleichbar, weil kein manueller oder fremder Zugriff von Aussen erfolgt. Nach der Stimulierung bestimmter Reflexzonen mit einer feinen, abgerundeten Spitze auf der Hautoberfläche kann man geschehen lassen, dass sich der Körper von sich aus wieder „in die Mitte“ bringt. Es gibt dabei nichts zu verstehen oder zu diagnostizieren, denn die Intelligenz der körpereigenen Funktionen ist derart komplex, dass es eigentlich unmöglich ist, diese auf der Verstandesebene nachvollziehen zu können.

30 Jahre Forschung

Dr. Ing. Jan Gerhard Smit aus Dresden hat die Wirkungsbereiche menschlicher Regelkreise in 30 jähriger Grundlagenforschung und Praxisarbeit erforscht und nachgewiesen. 

Er hat die biokybernetisch vernetzten Funktionssysteme wissenschaftlich und messtechnisch belegt und war auf der Suche nach Lösungen, wie sich ein gestörtes Körperfunktionssystem wieder in den Normalzustand rückentwickeln kann.

Als Essenz der 30 Jahre langen Forschung hat Dr. Smit entdeckt, dass mit gezielten Abfolgen von Berührungen auf der Hautoberfläche – mit einer feinen, abgerundeten Spitze – gezielte Signale an das intelligente Körpersystem gegeben werden können. Diese Signale sind sanfte Impulse, die das körpereigene System informieren und dieses in die Lage bringen, sich selbständig von Blockaden frei zu machen. Wir können dann beobachten, wie das intelligente Körpersystem interagiert, denn jeder Körper reagiert anders auf die Impulse. Das Gesamtsystem weiss am besten, in welcher Reihenfolge die Fehlfunktionen angegangen und gelöst werden können/sollen.

Freies Recht auf "eigene Körperfunktionen"

Dr. Smit stellte seine Arbeit nach Open Source zu freier Verwendung zur Verfügung. Er war es auch, der den Grundstein zu diesem Arbeits- und Forschungskreis legte.

Die gemeinnützigen Vereine „Biokybernetik-Smit“ arbeiten in diesem Sinne weiter. Auszug aus den Vereins-Statuten: „Die Methoden der „Biokybernetik nach Smit“ sind einfache Anwendungen zur Stimulierung körpereigener Balance und sollen allen Menschen zum Zweck der Gesundheitsprävention, sowie für bewegungsfreudige Menschen und Sportler, nach dem „Open Source“ Gedanken frei zugänglich gemacht werden.“

Unser entferntes Ziel ist es, die Methode in viele Familien zu bringen, so dass wir Menschen uns gegenseitig selber helfen können, die Gesundheit zu erhalten.

Die Idee von „Gesundheitshäusern“ beschreibt Zentren, wo Gesundheit gepflegt und erhalten wird, so dass Krankenhäuser idealerweise nur noch für Akut-Medizin benötigt werden.

Aktuelle Statuten Verein Biokybernetik Schweiz 05.05.2021

Die "andere" Gesundheitsmethode

Es ist nicht notwendig, Krankheit zu behandeln wenn man gesund ist. Man kann sich Gesundheit erhalten und Rückentwicklung von Krankheit anregen. Es erübrigt sich eine therapeutische Ausbildung, denn jeder Mensch kann es lernen und an sich selber und an anderen anwenden.

Der Organismus regelt sich selbsttätig und nützt so auch hier das eigene System zur Korrektur. Kybernetische Prozesse bringen die Sofortwirkung per Sekunde (Sekundenphänomen).

So funktioniert die Methode

Diese „gesamtsystemische“ Regulation geschieht über Reflexzonen durch eine immer gleiche Anwendung, egal welche individuelle Situation besteht – jedenfalls beim sogenannten „Organic Pin Code“. Der Organismus kommt nach natürlichen Gesetzmäßigkeiten mit der Impulsgebung von selbst in die richtige Symmetrie und regelt sich neu ein. Es ist eine innerliche Körperpflege ohne Wirkstoffe, ohne technisches Gerät, nur durch sanfte Impulse mit einer feinen Metallspitze auf der Hautoberfläche. Nach dem „Organic Pin Code“ können beliebige andere Reflexbereiche auf ähnliche Art gezielt stimuliert werden.

Körperliche Symmetrie als Erkennungszeichen

Wer in eine ausgewogene Symmetrie kommt, der hat keine Grundlage für Unwohlsein oder Krankheit. Mit jeder „Funktionsstörung“ geht eine körperlich physikalische Asymmetrie einher – dann wird das Becken schief und alles was darüber ist auch (Wirbelsäule). Dies ist die gesetzmäßige Folge von Kompensationen, welche bereits eine Notsituation anzeigen. Wird die Ursache der Kompensation gelöst und beispielsweise das Becken wieder gerade gestellt, kann das gesamte System „sofort“ selbsttätig wieder in die natürliche Position ALLER Systeme zurück gehen.

 

Das oft sofort spürbare Ergebnis ist gefühlte Leichtigkeit, bessere Beweglichkeit und auch seelisch – geistige Wiederbelebung.

Herzblume

Forschungskreis Biokybernetik Smit Schweiz

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